Eine Espressobar ohne Espressomaschinen ist undenkbar und auch mancher hält sich daheim eine Espressomaschine oder einen Kaffeevollautomaten, die ja nach dem Prinzip der Espressomaschinen funktioniert. Seit 1938 gibt es diese Geräte, welche aus Kaffee den Espresso herstellen. Der Name Espresso hat ja nichts mit Express also schnell zu tun sonder mit Druck, dem Presso. Der Trick der Espressomaschinen ist es, dass das Wasser mit Druck durch das Pulver gepresst wird. Dadurch werden wesentlich mehr Aromen gelöst. Bitterstoffe und ein Teil des Koffeins bleiben jedoch zurück. Die Crema rundet das ganze ab. Der sanfte Schaum schließt das Aroma förmlich ein.

Wie funktionieren die Espressomaschinen?

Im Grundsatz wird zwischen den Zentrifugen- und den Siebträgermaschinen unterschieden. Bei einer Zentrifugenmaschine wird das Wasser mittels einer Zentrifuge durch das Pulver gepresst. Diese Geräte sind recht preisgünstig und liefern einen anständigen Espresso. Wer etwas auf sich hält, wird jedoch die Siebträgermaschinen bevorzugen. Der Kaffee wird hier in ein Sieb „gestopft“, getampert. Am Tampern zeigt sich die Qualität des Barista, als der, der den Espresso zubereitet. Die Kunst ist es, den Kaffee so fest zu tampern, dass er dem Wasser genau den rechten Widerstand bietet. Das Sieb wird dann in die Brüheinheit eingesetzt, meist ist es die E61, die legendäre und nahezu perfekte Brüheinheit, die jedem Espressoliebhaber ein Begriff ist.

Alternativen für den Hausgebrauch

Die guten Espressomaschinen sind sehr teuer. Eine bessere Alternative bieten die Kaffeevollautomaten. Diese liefern neben Espresso auch all die anderen Kaffeespezialitäten, wie Cappuccino und andere herrliche Getränke. Manche können sogar Tee zubereiten. Und fast alle Vollautomaten bieten die Option des Milchaufschäumens.
Von der Funktion her sind diese Geräte den Espressomaschinen sehr ähnlich. Jedoch wird das Kaffeemehl nicht von Hand in einem Sieb getampert. Dies übernimmt eine Mechanik. Mahlgrad, Druck und Temperatur werden hier automatisch der gewünschten Kaffeesorte angepasst.
Die Espressomaschinen sind natürlich nicht mit Kapsel- oder Padgeräten zu vergleichen. Diese sind zwar recht preisgünstig, doch arbeiten sie mit einem wesentlich geringeren Druck, sodass sie nie das volle Aroma erreichen. Nur die Espressomaschinen liefern den richtigen Espressogenuss. Der perfekte Genuss benötigt nun einmal den richtigen Druck. Nur dann gelingt das Getränk. Zum Vergleich Espressomaschinen arbeiten mit 7 bis 9 Bar, Padmaschinen mit 3 bis 5 Bar und das Espressokännchen, eigentlich eher Mokkakännchen erzeugt gerade mal 1,2 Bar.

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