Indien ist ein Land voller Gegensätze und die größte Demokratie der Welt. Und Immer mehr rückt Indien als aufstrebende Wirtschaftsmacht in das Licht der internationalen Bühne, obwohl die gravierenden wirtschaftlichen und kulturellen Unterschiede in der Gesellschaft immer wieder großes Konfliktpotenzial bieten.
Mit mehr als 1,2 Milliarden Menschen auf einer Fläche von 1,2 Millionen Quadratkilometern ist Indien Heimat für die Reichsten der Welt und den Menschen, die unter dem Existenzminimum leben. Doch alle Menschen dieser Nation eint die facettenreiche Kultur, zu der auch seit der britischen Kolonialzeit der Kaffeeanbau gehört, der den vielen Indern nicht nur den Lebensunterhalt sichert, sondern auch zu den wichtigsten kommerziellen Anbauprodukten gehört.
Kaffee: Das schwarze Herz des Landes
So wie die Briten schon den Assam Tee in Indien berühmt gemacht haben, so haben sie auch den Kaffee mit in das damals kolonialisierte Indien gebracht und riesige Plantagen angelegt, die noch heute von den Indern bewirtschaftet werden.
Abseits der hektischen Städte und besucherreichen Touristengegenden befinden sich die schönsten und unberührten Landstriche Indiens. Dort, in den Bergen des Landes, sind nicht nur die schönsten Landschaften, sondern auch die großen Kaffeeplantagen, mit ihren Landhäusern und Cottages.
Der beste Kaffee Indiens wird in dem Bundesstaat Karnataka angebaut, geerntet und dann weiter nach Europa transportiert und verschifft.

Trotz der fest verankerten Teetradition im südasiatischen Land, die man vor allem an der breiten Masse der Teeverkäufer an jeder Straßenecke bemerken kann, die ihre Ware lauthals zu verkaufen versuchen, manifestiert sich der Kaffeegenuss vor allem in den reicheren und gebildeten Schichten der indischen Gesellschaft. Denn Tee schmeckt nach alter Tradition, doch Kaffee verspricht den Geruch und das Aroma des Westen und des Wohlstandes. In der Hoffnung von diesem westlichen Wohlstand etwas abzubekommen, wird der größte Teil des angebauten Kaffees natürlich nach Europa und Amerika exportiert.
Auch der Tourismus mit dem Kaffee wird als Geldquelle und Lebensunterhalt benutzt: Die Öffnung der bisher eher unbekannten Anbaugebiete, wird nun den Touristen als Erholungsgebiet angeboten, die in den renovierten und westlich eingerichteten Landhäusern der Kaffeefarmen wohnen können, die Plantagen besichtigen und im Pool vor dem Cottage im britischen Landhausstil die Ruhe und die Natur genießen können.

Categories: Kaffee Weltweit

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